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BRIGITTE

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NZZ AM SONNTAG / STIL

Kim Dang

Photography: NZZ AM SONNTAG / STIL

HOCHPARTERRE

Universelle Brille

Sol Sol Ito schlägt Brücken zwischen West und Ost. Hinter dem Namen des Brillenlabels steckt ein Wortspiel mit dem Namen der Stadt, die jenseits der Golden Gate Bridge von San Francisco liegt: Sausalito. Lanciert wurde die erste Kollektion in Tokio, im Land der Brillen-Aficionados. Und verkauft werden die Brillen, die Sandra Kaufmann und Monika Fink in Zürich entwickeln, bisher vor allem in Japan und Südkorea. Die Industrial Designerin Sandra Kaufmann kennt sich mit Brillen aus. 2007 gründete sie mit Strada del Sole ein Brillenlabel, deren Brillen aufgrund des speziellen Bügels flach zusammengeklappt werden können siehe Hochparterre 8 / 07. Zusammen mit der Künstlerin Monika Fink verschreibt sie sich nun also ein zweites Mal dem Abenteuer.

Hierzulande sind ihre Brillen noch so etwas wie ein Geheimtipp. Dabei räumte Sol Sol Ito bereits Preise ab, als die Kollektion noch gar nicht zu kaufen war: 2013 gab es einen Eidgenössischen Design Preis, ein Jahr später folgte ein Red Dot Award. Ausgezeichnet wurde insbesondere die Erfindung eines Systems. Die erste Serie mit fünf Sonnenbrillen aus Azetat in drei Farben war mit einfachen, federnden Metallbügeln ausgestattet und schraubenfrei. Die Nasenstege und Bügel konnten mit einem einfachen Dreh ausgeklinkt und bei Bedarf ausgewechselt werden. Auslöser ist die Beobachtung, dass Brillenträgern in Asien andere Modelle ins Gesicht passen als Europäerinnen oder Amerikanern.

Am Start ist nun die zweite Kollektion, die Korrekturbrillen und vier neue Sonnenbrillen umfasst. Die Kundin kann den Bügel nicht mehr selbst wechseln. «Das hat sich nicht bewährt, bei Luxusbrillen wechseln Käufer den Bügel kaum, wenn die Brille passt. Sie finden die Zusatzfunktion eher störend», erklärt Kaufmann. «Aber für uns ist das eigentlich gut so, denn der Optiker kann die Bügel immer noch je nach Bedarf austauschen. Und unsere Logistik ist dank dem Bausatzprinzip viel flexibler als mit herkömmlichen Fassungen.» Ob es den Modellen gelingt, auf Schweizer Nasen zu wandern, wird nicht zuletzt ein Auftritt bei einem der grossen Brillenhändler in Zürich zeigen.

Meret Ernst

Foto: Pia Grimbühler

Brillen ‹Collection No 2›
Design: Sol Sol Ito, Sandra Kaufmann, Monika Fink, Zürich Material: Azetat, Bügel aus Federstahl

info@solsolito.com

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FOTOS: HANS HANSEN & TSUYOSHI WATANABE. LOGO UND MUSTER: HAMMER.